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Fotoworkshops und Fotokurse Architekturfotografie

"ARCHITEKTUR" – FOTOGRAFIEREN LERNEN

Hier finden Sie Fotoworkshops, Fotokurse, Exkursionen, Fotowalks und Fotoreisen zum Thema Architektur-Fotografie. Doch was ist Architektur-Fotografie eigentlich? Worauf kommt es an?

Die Architektur-Fotografie erlaubt es, je nach Gestaltungsspielraum, die Stilelemente der Architekten und Baumeister zu unterstreichen, abstrahieren und interpretieren. In diesem Rahmen stehen dem Fotografen viele Möglichkeiten der kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema zur Verfügung. Dabei müssen grundliegende Regeln bezüglich der Perspektiven und Lichtverhältnisse beachtet werden. 

Angewandte Perspektiv-Methoden sind die Zentral- und Diagonalperspektive, die Fischauge-Perspektive und die Froschperspektive. In Verbindung mit den Perspektiven steht die Wahl der Blende, Brennweite und Filter. Wenn Gebäude komplett abgebildet werden sollen eignet sich ein Objektiv mit kleiner Brennweite, oder wenn kleinere Details besonders gut zur Geltung gebracht werden sollen können Zoom-Varianten verwendet werden. Die Schärfentiefe muss dementsprechend angepasst werden.       

Bei der Architektur-Fotorafie spielen der Standort und die Lichtverhältnisse je nach Tageszeit eine wichtige Rolle. Beide sollen in Verbindung mit dem zu erzielenden Effekt gewählt werden: Soll das Foto dokumentarischen Zwecken dienen, oder sollen Emotionen erweckt werden? Allgemein gelten die Morgen-, bzw. Abendstunden, zum Beispiel die Blaue Stunde, als besonders ideal für die Archietektur-Fotografie, da das schräg fallende Sonnenlicht das Objekt seitlich beleuchtet und so faszinierende Schattenspiele entstehen. Auch der Himmel kann die Stimmung des Fotos beeinflussen. Ein freundlich strahlender Himmel hat dieselbe Wirkung auf den Betrachter des Fotos, während ein grauer und bedeckter Himmel eine eher düstere oder ernüchternde Wirkung zur Folge haben kann.

Eine weitere gern benutzte Bildgestaltungs-Technik ist der Gebrauch von Spiegelungen, egal ob natürliche wie die eines Sees, oder erbaute, wie die Fensterfassade eines Gebäudes. So können neben tollen Effekten auch Symmetrien zur Geltung gebracht werden, welche angenehm auf den Betrachter wirken. Um die Spiegelungen besser hervorzuheben eignen sich Pol-Filter. Graufilter werden oft eingesetzt um Fotografieren mit Langzeitbelichtung bei Tageslicht zu ermöglichen. Rotfilter lassen das Foto dadurch dramatisch erscheinen, dass weiße Fassaden deutlich erhellt und ein blauer Himmel dunkler dargestellt werden.       

Das Umgehen mit Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop ist vorteilhaft, da so ohne viel Aufwand Bildkorrekturen vorgenommen werden können, durch „entzerren“ oder „kippen“. Dies kann dann verwendet werden wenn sog. stürzende Linien bei hohen Gebäuden vermieden werden sollen. Es können hier auch Kontrastausgleiche vorgenommen werden, wenn das Licht zu starke Schatten entstehen lässt.

Besonders wichtig bei der Architektur-Fotografie ist natürlich ein Stativ, um verwackelte Fotos weitgehend auszuschließen. Kreativität ist nicht nur bei der Auswahl des passenden Standorts und der Perspektive gefragt. Das Fotografieren während der Blauen Stunde erlaubt einen Ausgleich zwischen der anbrechenden Dunkelheit und Beleuchtungen, die ein Gebäude eventuell anstrahlen. Bildgestaltung und Bildaufbau sind für das fertige Bild wichtige Kriterien. Geübter Gebrauch von stürzenden Linien kann ein Gebäude imposanter erscheinen lassen, indem die Bilddynamik erhöht wird.     

Die gute Nachricht, all dies können Sie lernen! Erfahren Sie von Profis, worauf es bei der Architektur-Fotografie wirklich ankommt. Creamondo bietet eine breite Palette von Angeboten!

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